Minimalistisch schön: Sommerhaus auf Gotland

Ein graues Haus in Schweden? Oh ja, dieses minimalistisch skandinavische Haus schmiegt sich perfekt in die felsenreiche Landschaft der Insel Gotland ein. Kommt mit zur Hausführung!

Ja, zugegeben, auf den ersten Blick könnte dieses Haus auch auf Mallorca liegen: niedrig schmiegt es sich in die flache Landschaft, felsige, sonnengebleichte Wiesen umgeben das Grundstück, am Ende der steinigen Weide kann man das Meer erkennen. Und dann der Pool! Schweden ist nicht gerade bekannt für wochenlange Hitzewellen, bei denen nur noch ein Sprung in den Pool hilft. Aber warum auch nicht einen Pool unter schwedischem Himmel? Sieht hübsch aus und erfrischt!

Das Haus wurde 2014 gebaut und besteht aus einem Haupthaus und einem kleinen Gästehaus, dazwischen der Pool und der Garten.

Am-Pool-sitzen wie im Süden, aber unter schwedischem Himmel.
Im Haus gibt es vier Zimmer mit insgesamt 100 Quadratmetern, drumherum ein weitläufiges Grundstück mit Blick aufs Meer. Das nächste Örtchen ist nur wenige Kilometer entfernt. Statt Blumen gibt es Grasflächen. Viele Schweden setzen auf das natürliche Wachsen der Natur, weil man in den Sommerhäusern nicht oft genug ist, um sich um ein blühendes Paradies zu kümmern.
Meerblick vom Grundstück aus.
Perfekt ausgestattet für das schwedische Wetter, das gerne mal schnell zwischen warm und fröstelig wechselt: Sonnenschirm, Wärmepilz und kuschelige Decken.
Der Flur des Hauses ist Ton in Ton gehalten: Grau, Sand, Holz.
Die Küche ist Herz des Hauses. Schweden ist übrigend bekannt für seine Keramikkunst, die sich besonders dekorativ drapieren lässt.
Küche und Wohnbereich gehen ineinander über, verbinden sich zu einem großen Raum. Beim Interior wurde das Farbkonzept weitergeführt: Beige, Creme, Sand und Schwarz finden sich hier wieder.
Minimalistisch, hell und modern sind auch die Küchenfronten und Armaturen, die Raumhöhe geht bis unter den Dachfirst, die Holzbalken sind weiß lasiert. So wirkt alles freundlich und leicht.
Eines der drei Schlafzimmer, mit bodentiefen Fenstern. Der Clou: Eine Wand hat eine Holzverkleidung verpasst bekommen, während die anderen Wände grob sandiert wurden. Ein wilder Blumenstrauß unterstreicht das Naturfeeling.
Das separate Gästehaus wurde im gleichen Style erbaut und innen liebevoll eingerichtet.
Kuschelige Nächte im Gästehaus sind hier sicher: Leinenbettwäsche, Häkeldecke und hohe Decken machen aus dem kleinen Häuschen ein perfektes Sommerdomizil.

 

 

Fotos: Fantastic Frank/Emma Jönsson Dysell

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