Landidyll-Hotel in Schweden

Unweit von Stockholm, inmitten schönster Natur, liegt das kleine Hotel Wreta Gestgifveri. Hier übernachtet man nicht nur königlich, sondern wird auch vom Nobelpreis-Koch verköstigt.

Mitten im Grün, etwas abseits einer kleinen Landstraße, steht das herrschaftliche, hellgraue Haus. Holzsäulen säumen den Eingang, im Sommer blüht und duftet es zwischen den steineren Figuren, die rund um das Haus und in der Einfahrt stehen. Flankiert von zwei kleineren Gebäuden rechts und links, empfängt das Hotel Wreta Gestgifveri seine Gäste. Besser gesagt wird man hier von Niklas Hellsing und seiner Frau Malin begrüßt. Er kocht im Restaurant, sie managed das Hotel, das als eines der ältesten in ganz Schweden gilt.

Wreta Gestgifveri

Seit 2105 betreiben Malin und Niklas das Hotel gemeinsam. „Ganz früher war hier schon einmal ein Hotel drin, danach eine Putenfarm und eine Schule“ erzählt Malin. Das Haus hat Geschichte. Bis ins 17. Jahrhundert reicht sie zurück. Damals war das Hotel ein Rastplatz für Reisende, auf dem Weg nach oder von Stockholm. Das sieht man ihm an – und das lieben seine neue Besitzer so an ihm. Die Dielen knarzen, die Treppen sind abgetreten und doch ist hier nichts vom Muff alter Zeiten zu spüren. Vielmehr, dass hier in liebevoller Detailarbeit das erhalten wurde, was erhaltenswert war und das erneuert, was der moderne Gast an Komfort und Luxus erwarten darf.

Die Lobby des Hotels versetzt einen zurück in alte Zeiten des schwedischen Landlebens.
Die Lobby des Hotels versetzt einen zurück in alte Zeiten des schwedischen Landlebens.

Malin und Niklas haben das Anwesen in monatelanger Fleissarbeit mit alten Materialien restauriert und alte Wandgemälde freigelegt oder nachgemalert, um den etwas in die Jahre gekommenen, zerschlissenen Charme des Hauses wiederauzuwecken. Jeden Zentimeter, so spürt man, haben die beiden in die Hand genommen und sorgfältig erneuert.

Mit einem feinen Gespür für das Alte und Gute, suchte Malin auch die Einrichtung zusammen: Schon im Eingangsbereich begrüßen einen historische Möbel des schwedischen Landhausstils. Herausgekommen ist ein wahres Schmuckstück schwedischer Hotellerie.

 Malin Hellsing, das Herz des Hauses, an der Rezeption.
Malin Hellsing, das Herz des Hauses, an der Rezeption.
Im Salon des Hauses stehen frische Blumen. Über allem anderen liegt ein Zauber längst vergangener Tage. Jedoch ohne angestaubt zu wirken.
Im Salon des Hauses stehen frische Blumen. Über allem anderen liegt ein Zauber längst vergangener Tage. Jedoch ohne angestaubt zu wirken.

Und wem doch mal langweilig wird, beim Bestaunen der vielen kleinen Details im Inneren des Hotels, den erwartet eine prächtige Landschaft vor der Türe. Ein großer Garten und Kieswege umgeben das Haus, sogar einen Openair-Jacuzzi zum Sonnenuntergang genießen. An einem alten Baum hängt eine Schaukel, die breit genug ist für zwei Erwachsene. Kein Wunder, dass hier viele Paare Hochzeit feiern oder es als Flitterwochenziel auserwählen. Um die Natur rundherum zu entdecken, die Region Sörmland, stehen außerdem Leihräder für die Gäste bereit und für Firmen gibt es einen eigenen Konferenzraum.

Liebesnest neben Liebesschaukel: Wreta ist auch ein beliebtes Hideaway für Hochzeitspaare.
Liebesnest neben Liebesschaukel: Wreta ist auch ein beliebtes Hideaway für Hochzeitspaare.
Jedes Zimmer ist anders eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail. In den Nebengebäuden gibt es sogar kleine Appartments.
Jedes Zimmer ist anders eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail. In den Nebengebäuden gibt es sogar kleine Appartments.
Auf der Westseite des Hauses kann man den Sonnenuntergang genießen.
Auf der Westseite des Hauses kann man den Sonnenuntergang genießen.
Das Restaurant ist nicht nur für Hotelgäste ein beliebter Ort, um zu Speisen. Hier brät, köchelt und kreiert der Nobelpreis-Koch höchst persönlich.
Das Restaurant ist nicht nur für Hotelgäste ein beliebter Ort, um zu speisen. Hier brät, köchelt und kreiert der Nobelpreis-Koch höchst persönlich.
Collage_Wreta Food
Zum Dinner gibt es hausgemachtes Knäckebrot und natürlich Fisch, hier ein frischer Zander, mit Kaviar.

 

 

 

Fotos: Hejsson

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