Ein rotes Schwedenhaus, liebevoll eingerichtet, mitten in der Natur – wer sich im Urlaub ein bisschen wie in Bullerbü fühlen will, der ist in der ehemaligen Torsholma Landschule in Südschweden genau richtig.
Werbung / Wer nach Schweden reist, träumt oft von Ruhe, Natur – und einem kleinen, roten Schwedenhaus. Eines davon steht im südschwedischen Torsholma. Das in typisch schwedischem Rot-Weiß gestrichene Holzhaus wurde 1870 gebaut und war einst eine kleine Landschule, das „Torsholma Skolhus“. Der ehemalige Klassenraum ist heute mit seinen 66 Quadratmetern das Herzstück des Hauses. Blau-weiße Tapete, Wandpaneele, die hohe weiße Holzdecke mit sichtbaren Balken, Holzdielen und eine Front aus weißen Sprossenfenstern verleihen dem Raum viel Licht und Leichtigkeit. Hier steht auch ein über 100 Jahre altes Klavier – das zaubert gleich den Soundtrack zum Schwedenurlaub dazu. Das Klavier hat Hausbesitzerin Katharina gebraucht erstanden – wie viele der alten Möbel, die den historischen Charakter des Hauses unterstreichen. Ein alter Schrank dient heute als Bücherregal, eine alte Küchenbank hat der Nachbar zu einem Bett umgebaut.


Ein Schwedenhaus mit Geschichte: Vom Schulhaus zum Ferienhaus
Als Katharina zum ersten Mal durch die Tür in das große, lichtdurchflutete Wohnzimmer tritt, verliebt sie sich auf der Stelle. „Ich habe mir sofort vorgestellt, wie dort früher Kinder aus- und eingegangen sind“, erzählt die 54-jährige Besitzerin des Hauses. Sie hat das damals renovierungsbedürftige Haus in unzähligen Stunden selbst ausgebaut – unterstützt von DIY-Videos und ihrem hilfsbereiten Nachbarn und Zimmermann Patrick, der sich auch heute um Haus und Garten kümmert, wenn Katharina und ihre Tochter Emilia (20) nicht da sind. Das Haus ist nicht ganz das, was die Schweden „Sommarstuga“ nennen: Ein Sommerhaus, das die Schweden traditionell in den Sommermonaten beziehen, zum Urlaub machen, als Treffpunkt für Freunde und Familie – und ganz viel Zeit. Das alles kann das Haus – aber es bietet noch mehr: es ist nämlich zudem auch winterfest und Katharina verbringt auch zur kalten Jahreszeit gerne ihre Zeit hier. Für sie ist die ursprüngliche Natur der perfekte Gegenpol zu ihrem Alltag als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit eigener Praxis. „Zu Hause höre ich viel Musik. Hier wähle ich meistens die Stille“, sagt Katharina. Bei geöffneten Terrassentüren hört sie das Rauschen der Pappeln im Garten. Für sie klingt es wie Meeresrauschen. Ein Lieblingsplatz ist der Sessel neben dem Kamin. Hier genießt man morgens seinen Kaffee mit Blick in den wilden Wald. Durch die vielen Fenster fällt selbst wenn es regnet viel Licht. Einen Fernseher gibt es nicht – dafür ursprüngliche Natur direkt vor der Tür oder ein knisterndes Feuer im Kamin, dem man zusehen kann.


Alte Möbel-Fundstücke, liebevoll erhaltene Interior-Details, modernes Make-over
Auch in der Küche ist die Geschichte des Hauses spürbar. Dort gibt es neben modernen Geräten auch einen historischen Eisenofen, auf dem die Gäste mit Holz kochen oder heizen können. Von der Küche können die Gäste in den Flur und von dort durch eine alte Tür ins holzvertäfelte Badezimmer gehen. Eine Sauna bietet dort zusätzlich Entspannung. Die alten Tapetenreste an den Wänden im Flur hat Katharina bewusst erhalten – sie erzählen von vergangenen Zeiten. Vom Flur führt eine Treppe ins Obergeschoss mit einem zweiten Wohnzimmer als Rückzugsort und zwei Schlafzimmern. In das Wohnzimmer scheint abends die Sonne herein, wenn die Räume unten bereits im Schatten liegen. Im Giebelzimmer mit Blick in den Wald küsst einen morgens die Sonne wach, sagt Katharina – und es erstreckt sich ein grüner Blick in den Garten.




Urlaub in Südschweden zwischen Wald, Seen und roten Holzhäusern
Wer vom Haus durch den Garten geht, trifft am Ende des Grundstücks auf einen plätschernden Bach, der sich durch den moosbewachsenen Wald schlängelt. Wegen der uralten knorrigen Eichen und runden Felsen auf den umliegenden Weiden bezeichnete ein Gast die Landschaft einmal als „Hobbit-Land“, auch wenn das eigentlich nicht in Schweden liegt. So verwunschen ist die Gegend.
In nahegelegenen Seen leben Gänse, die häufig laut rufend über das Haus fliegen – Nils Holgersson lässt grüßen. Badeseen sind mit dem Fahrrad erreichbar, Kanus können in der Umgebung ausgeliehen werden. Rund um das Haus kann man Blaubeeren, Preiselbeeren und Pfifferlinge sammeln, Käuzchen rufen hören und Rehe beobachten – mit etwas Glück auch einen Elch. Im August findet man im Garten sogar Steinpilze.
Katharina ist dankbar, dass die Nachbarn Haus und Garten pflegen, wenn sie nicht da ist. Sie teilt ihr Haus gerne mit anderen: „Das Haus hat eine Seele und sollte nicht lange leer stehen“, sagt sie. Gäste schätzen besonders, dass es kein steriles Ferienhaus ist, sondern ein echtes, bewohntes Zuhause. In den Schränken finden sie Spiele, Puzzles und Acrylfarben von Tochter Emilia. Deren Lieblingsplatz ist ein alter Schaukelstuhl an der Terrassentür zum Wohnzimmer, er ist perfekt zum Lesen oder Malen.

Dass auch für die Gäste immer alles vorbereitet ist, dafür sorgt Kai von Schweden-Ferienhaus24 Katharina ist froh, mit Kai jemanden gefunden zu haben, der sich um die Vermietung kümmert. „Über das Torsholma Skolhus sind so viele persönliche Kontakte entstanden zu Menschen, die das Haus liebevoll umsorgen“, erzählt Katharina. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Natur, Geschichte und Hilfsbereitschaft, die den Zauber dieses Ortes ausmacht.
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Fotos: Privat/Schweden-Ferienhaus24



